BARF

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Persönliche Beratung bei Auswahl und Umstellung

Passende Nährstoffversorgung für Ihren Hund

Transparenz der Produkte

BARF für Ihren Hund – Wichtige Infos und Tipps zur Rohfütterung

BARF ist eine altbewehrte Fütterungsmethode, die für Hunde und Katzen geeignet ist.Die Abkürzung BARF wird heute auf Deutsch mit „Biologisch Artgerechtes Rohes Futter“ übersetzt und entstand aus der Bezeichnung „Bones And Raw Foods“ (‚Knochen und rohes Futter).

Mit biologisch sind hier nicht „Bio-Produkte“ gemeint, sondern eher frei übersetzt „an die Natur anlehnend“.

Die Philosophie der Rohfütterung (BARF-Hundefutter) geht auf tiermedizinische Studien des Australiers Dr. Ian Billinghurst aus dem Jahr 1970 zurück. Er beschäftigte sich mit industriell hergestelltem Hundefutter und dem Aufkommen typischer Zivilisationskrankheiten bei Hunden.

Interessant zu wissen ist, dass vor diesen Jahren in Australien, und wohl in der ganzen Welt, kein industriell hergestelltes Hundefutter gefüttert wurde, weil es schlichtweg noch kein industriell hergestelltes Futter gab. Hunde fraßen in der Regel rohe Fleischknochen und Küchenreste verschiedenster Art.

Für die Studie fütterte Dr. Billinghurst seine eigenen Hunde mit Fertigfutter und dokumentierte Veränderungen am Verhalten und Gesundheitszustandes der Hunde. Das Wohlbefinden und der Gesundheitszustand der Hunde verschlechterte sich durch die Nahrungsumstellung auf industriell hergestelltes Hundefutter.

Stark von den Studienergebnissen beeinflusst entstand in den kommenden zehn Jahren der Grundstein der BARF-Ernährung für Hunde wie sie bis heute angewandt wird. In den 1990er Jahren engagierten sich wichtige Persönlichkeiten aus der Fachwelt für die Verbreitung der BARF-Ernährung für Hunde, wie die bekannte amerikanische Züchterin Debbie Tripp. So wurde BARF zunächst in Amerika und später in weiten Teilen der Welt bekannt.

Die erfahrene Hundetrainerin, Tierheilpraktikerin, Autorin, Züchterin und BARF-Expertin Swanie Simon machte BARF in den 1980er Jahren in Deutschland bekannt.

Aus der jahrelangen Erfahrung mit unseren eigenen Hunden und dem täglichen Austausch mit unseren Kunden erleben wir viele großartige Erfolgsgeschichten.

Oft berichten uns unsere Kunden:

  • „Ich bin so froh, endlich Sicherheit und Transparenz darin zu haben, was mein Hund frisst.“
  • „Weil wir wissen, was in den Napf gelangt, können wir unsere Hunde genau mit den Bestandteilen (u.a. Menge und Nährstoffe) füttern, die sie wirklich brauchen.
  • „Unser Hund fühlt sich viel wohler und ist aktiver. Kein Wunder, wie würden wir uns fühlen, wenn wir uns täglich nur von Fastfood ernähren würden?“
  • „Endlich haben wir die Allergieprobleme unseres Hundes in den Begriff bekommen.“
  • „BARF-Hundefutter ist viel günstiger als ich dachte. Wir haben früher Fertigfutter einer bekannten Marke gekauft und geben heute sogar weniger Geld für Hundefutter aus.“
  • „Ich war total überrascht, als die Kotmenge bei meinem Hund deutlich abnahm“
  • „Er ist jetzt viel aktiver und spielt begeisterter als früher und ist nach dem Fressen nicht mehr so müde und träge.“
  • „Das Fell ist viel weicher geworden und glänzt jetzt so schön.“
  • „Ich habe den Eindruck, dass sich mein Hund jetzt viel wohler fühlt als damals, als wir ihm Futter aus dem Supermarkt gegeben haben.“

Nach der erfolgreichen Umstellung auf frisches Futter, teilten Kunden ihre Sorgen mit uns.

  • „Ohne die umfangreiche Beratung bei Wolfshunger hätte ich mich nicht getraut, die Umstellung auf BARF auszuprobieren. Aber es war ganz leicht und ich brauchte mich nur an den mit mir individuell besprochenen Futterplan für meine Hund zu halten.“
  • „Wir haben uns viel zu viele Gedanken gemacht. Passt das Thema BARF überhaupt zusätzlich in unsere Lebensumstände (langer Arbeitstag, wenig Freizeit durch Haus, Hof und Kinder)? Uns haben die organisatorischen Themen Kummer bereitet. Mittlerweile haben wir uns gut aufgestellt. Wir kaufen einmal im Monat Frostfleisch und getrocknetes Gemüse ein. Öle und die Pulver halten sogar mehrere Monate, bis wir es aufgebraucht und nachbestellen müssen.“

„Anders als ich es erwartet habe, bin ich pro Tag nicht länger als 5 Minuten mit der Zubereitung der BARF-Mahlzeit beschäftigt.“

Alternativ zu unserem Frostfleisch können unsere Reinfleisch- oder Komplett-Menü-Dosen optimal eingesetzt werden. Ein Wechsel zwischen den Fütterungsmethoden z.B. für Urlaub bereitet in der Regel keine Probleme.

Eine weitere hochwertige Alternative für Unterwegs ist unsere Produktreihe „Beute to Go“. Die als Trocken-BARF vorbereiteten Mischungen aus eigener Wolfshunger- Herstellung werden in einem bestimmten Verhältnis mit Wasser aufgegossen und ergeben eine vollwertige Mahlzeit für Ihren Hund.

Eine weitere Alternative ist unser Trockenfutter-Sortiment mit hohem Fleischanteil.

Viele Produkte wie Nahrungsergänzungsmittel sind in Pulverform. Das getrocknete Gemüse ist ohne Probleme mehrere Monate ohne besondere Kühlung haltbar.

Einige Kunden haben zu Beginn der BARF-Fütterungsmethode ein komisches Gefühl dem rohen Fleisch gegenüber.

Bei Einhaltung der klassischen Küchenhygienemaßnahmen im Umgang mit rohem Fleisch, brauchen Sie sich keine Sorgen machen. Aufgrund unserer optimalen Verpackung ist ein sauberes Entnehmen und Zubereiten der Mahlzeit möglich, ohne, dass Sie selber das rohe Fleisch anfassen müssen. Zuschneiden oder ein zusätzliches Anmischen der einzelnen Fleischteile ist nicht notwendig.

Wen der Umgang mit rohem Fleisch dennoch Sorge bereitet, kann alternativ auch auf unser Dosensortiment zurückgreifen.

Grundsätzlich empfehlen wir BARF nach dem Prinzip Beutetier.

Am besten wäre es, wir würden unsere Hunde mit einem Tier der unberührten Wiesen und Wäldern Kanadas füttern. Dieses Futter würde zu 100 % der natürlichen Nahrung entsprechen. So ein Futter bereit zu stellen, ist für die meisten von uns so gut wie unmöglich. Mit Ihnen gemeinsam können wir jedoch für Ihren Hund ein „Beutetier nachbauen“.

Dabei ist es wichtig, möglichst viele Teile eines Beutetiers in einem ausgewogenen Verhältnis zu verfüttern. Komponenten wie zum Beispiel der Mageninhalt, werden durch Obst und Gemüse ersetzt.

Bitte füttern Sie abwechslungsreich. Abwechslungsreich bedeutet für Ihren Hund nicht frisches Fleisch in möglichst viele verschiedene Tierarten, sondern möglichst viele Teile eines oder lediglich von wenigen Beutetieren zu füttern.

Aus der Erfahrung empfiehlt es sich bis zu vier verschiedene „Eiweißquellen“ zu füttern. Zum Beispiel: Rind, Huhn, Lamm und Fisch.

Um die Zusammensetzung der Nahrung Ihres „vierbeinigen Freundes“ optimal zu gestalten, gehört zur ausgewogenen Gestaltung des Futters:

  • möglichst viele Teile eines oder lediglich von wenigen Beutetieren (Fleisch, Knochen sowie Innereien)
  • verschiedene Obst- und Gemüsesorten
  • wichtige Fettsäuren aus Ölen
  • einige Lebensmittel (z.B. Milchprodukte)
  • und nötige Nahrungsergänzungen (z.B. Eierschalenpulver als Substitut für Knochen)

Bei besonderen Problemen wie Allergien oder Erkrankungen empfehlen wir ausgewählte Nahrungsergänzungen.

Sprechen Sie uns in einem solchen Fall bitte direkt an!

  • Auberginen
  • Speisepilze 1
  • Avocado
  • Bohnen roh
  • Erbsen roh
  • grüne Paprika
  • Knoblauch 2
  • Zwiebeln
  • Lauch
  • Linsen roh
  • Peperoni
  • rohe Kartoffeln
  • unreife Tomaten

1. Einige Pilzarten enthalten Giftstoffe, die bei Hunden Leber- oder Nierenschäden verursachen können, während andere zu schweren Verdauungsstörungen oder selbst zu neurologischen Störungen führen können. Die amerikanische Vergiftungskontrollzentrale für Tiere (ASPCA) rät daher, dass alle Haustiere von Wildpilzen ferngehalten werden sollten und dementsprechend jegliche Art von Pilzkonsums bei Hunden sehr ernst genommen werden muss. Sogenannte „Gesundheitspilze“ oder „Vitalpilze“ (z.B. Reishi) sollten nur in Kooperation mit einem Tierheilpraktiker oder Pilzkundigen verfüttert werden.

2. Knoblauch enthält Thiosulfat, ein Stoff der für Hunde sehr giftig ist. Der Gehalt an Thiosulfaten in Knoblauch ist jedoch wesentlich geringer als in Zwiebeln, und daher ist Knoblauch für Hunde auch weniger gefährlich als Zwiebeln. Der Verzehr größerer Mengen an Knoblauch ist jedoch besonders für kleinere Hunderassen immer noch ein Risiko.

Wildkräuter und Gartenkräuter
Kräuter spielen in der Hundeernährung eine eher untergeordnete Rolle und sollten möglichst bedarfsgerecht eingesetzt werden
  • Viele Kräuter haben eine heilende Wirkung und sollten nur in Maßen und in Kooperation mit einem Tierheilpraktiker oder Kräuterkundigen verfüttert werden.
Kohl
  • Grundsätzlich haben alle Kohlarten eine blähende Wirkung zur Folge und sollten wegen der besseren Verdaulichkeit gekocht verfüttert werden.
  • Broccoli und Spinat bitte nur in moderaten Mengen verfüttern. Sie enthalten Oxalsäure. Übermäßig gefüttert kann diese die Aufnahme von Calcium stören Durch Kochen wird der Gehalt an Oxalsäure allerdings reduziert
Obst, das gar nicht gefüttert werden sollte
  • Quitten
  • Weintrauben und Rosinen 3
  • Holunderbeeren

3. Bereits kleine Mengen von Trauben oder Rosinen können für einen Hund tödlich sein, da deren Verzehr in schweren Fällen bei einem Hund zu Nierenversagen führt. Bereits 10 Gramm Rosinen pro Kilogramm Körpergewicht eines Hundes können zu einer Vergiftungserscheinung führen. Der Verzehr einer 350 Gramm Packung Rosinen kann daher selbst für einen mittelgroßen Hund innerhalb von zwei Tagen tödlich sein.


Allgemeiner Hinweise zu Obst und Gemüse:
  • Bitte beachten Sie, dass Sie bei magenempfindlichen Hunden wenig bis gar kein saures Obst verfüttern. Säurehaltige Lebensmittel regen die Magensäure an und führen unter Umständen zu Sodbrennen.
  • Hat Ihr Hund eine Giardieninfektion oder Tumorerkrankung sollten Sie auf süßes Obst verzichten (Kohlenhydrate).
  • Bitte beachten Sie, dass es bei hellfelligen Hunden durch die Verfütterung stark farbstoffhaltiger Gemüsesorten zu Verfärbungen des Fells kommen kann. Die ist nur kosmetischer Natur und hat keine gesundheitlichen Auswirkungen. Bei den Gemüsesorten handelt es sich in der Regel um Rote bzw. orange Gemüse-Sorten. Eine Verfärbung durch Chlorophyll (grün) ist uns nicht bekannt. Wir von Wolfshunger haben einen Gemüseflockenmix in unserem Sortiment, in dem wir auf stark färbendes Gemüse (z.B. Karotten, Rote Beete etc.) verzichtet haben.
Andere Nahrungsmittel die nicht gefüttert werden sollten
  • Auf keinen Fall Macadamia- verfüttern. Macadamianüsse sind für Hunde sehr gefährlich, da diese zu Steifheit, Zittern, Magenkrämpfen, schwerem Fieber und Erbrechen führen können. Betroffene Hunde hecheln oft stark, zittern. Der hohe Phosphorgehalt in Macadamianüssen kann auch Blasensteine verursachen.
  • Erdnüsse stehen im Verdacht Allergien auszulösen und sind für Hunde die unter Epilepsie leiden nicht empfohlen, der der Zusammenhang zwischen Anfallshäufigkeit und dem Verzehr von Erdnüssen nicht geklärt ist.
  • Kaffee und Kakao, auch in Form von z.B. Schokolade kann zu erheblichen gesundheitlichen Problemen führen. Eine Tafel Schokolade kann bereits ausreichen, um einen kleinen Hund zu töten oder sehr krank zu machen. Schokolade enthält die organisch, chemische Verbindung Theobromin, welcher von Hunden nicht metabolisiert werden kann. Das Theobromin verbleibt nach dem Genuss von Schokolade für bis zu 24 Stunden im Blut unseres Hundes. Dies kann zu Herzrasen und Herzanfällen, Halluzinationen, explosivem Durchfall, Epilepsieanfällen, und inneren Blutungen führen, die für unseren Hund tödlich sein können. Backschokolade ist aufgrund ihres hohen Kakaogehalts am gefährlichsten.
Zunehmen
Soll Ihr Hund zunehmen, dann greifen Sie ruhig auf fettige Milchprodukte zurück. Beachten Sie bitte, dass einige Hunde Laktose intolerant sind und der Körper mit Durchfall reagieren kann.

Knochenfütterung
Knochen und Knorpelstücke sind neben der Tatsache, dass Sie hervorragende natürliche Calzium-Lieferanten sind, ein tolles Kauvergnügen für den Hund und halten auf natürliche Weise die Zähne sauber.

Beachten Sie bitte, dass bei der Knochenfütterung gewisse Risiken bestehen:

Grundsätzlich sollten Knochen immer roh gefüttert werden. Ein Erhitzen der Knochen führt zu einer Veränderung der Zellstruktur und geht einher mit einer höheren Gefahr des Splitterns.

Hunde die gerne größere Stücke herunter schlingen, sollten besser keine Knochen bekommen. Sollte der Knochen splittern kann es zu Verletzungen im Mund-/Rachenraum oder den Verdauungsorganen kommen. Die Verfütterung von zu viel Knochen kann zu massiven - durch den Tierarzt zu behandelnden - Verstopfungen führen.

Unser Tipp
Knochenfütterung gerne, aber mit Bedacht. Testen Sie an einer kleinen Menge aus, wie viel Knochen Ihr Hund verträgt. Ohne, dass die Verdauung eingeschränkt wird. Sollte Ihr Hund sehr alt sein, an einer Erkrankung der Verdauungsorgane oder Nieren leiden, füttern Sie auf keinen Fall Knochen. Sprechen Sie uns an und wir empfehlen Ihnen verschiedene Alternativen zur Calzium-Supplementierung.

Gerade durch die individuelle Auswahl der einzelnen Komponenten aus verschiedensten Sorten Fleisch, Gemüse und einer Vielzahl von hochwertigen individuell einsetzbaren Nahrungsergänzungen wie Fleischknochenmehl oder Ölen lässt sich für jeden Hund eine geeignete Fütterung zusammenstellen.

Nutzten Sie Ihre persönliche und individuelle Beratung online oder im Geschäft!

Insbesondere bei Erkrankungen z.B. Clostridien dürfen Hunde kein rohes Fleisch fressen. In diesen Fällen bietet sich unser hochwertiges Dosenfleisch an, welches schonend und 100 % sortenrein (Monoprotein) zubereitet wird.

Auch für Welpen- und Senioren ist BARF optimal geeignet.

Egal welche Altersgruppe ihr Hund angehört, wichtig ist die optimale Anpassung der notwendigen Nährstoffe, wie z.B. Jod und Calcium, die für Ihren Hund individuell zu berechnen sind.

Gerade bei Welpen bedarf es einer regelmäßigen Anpassung der Futtermengen, der Nährstoffe und des Gewichtes. Insbesondere wegen des Aufbaus der oralen Toleranz, damit das Immunsystem des Welpen behutsam geschult und aufgebaut wird.

Die Umstellung auf frisches Futter ersetzt keinesfalls den Besuch eines Tierarztes oder Tierheilpraktikers. Insbesondere bei kranken Tieren raten wir ausdrücklich zu einer Kooperation mit einem Tierarzt oder Tierheilpraktiker Ihres Vertrauens.

Die Kosten ergeben sich vornehmlich aus der Futtermenge, die von verschiedenen Faktoren (Rasse, Alter, Aktivität, Gesundheitszustand etc.) abhängig ist.

Für einen gesunden ca. 30 kg schweren Hund - mit einem Futterbedarf von rund 400 - 500 Gramm am Tag - rechnen wir mit ca. 3,50 € pro Tag.

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